Modernes Mallorca

Boho-Chick war gestern, heute dominiert in den Bädern des legendären Puro Hotels auf Mallorca urbanes Kosmopolitentum.

Eine Ikone hat sich neu erfunden. Das Puro Hotel gehört mit seiner lässigen Attitüde zu den modernen Lifestyle-Legenden von Palma de Mallorca. Anfang der 00er-Jahre eröffnet, hatte der madrilenische Architekt Alvaro Planchuelo dem ursprünglichen Altstadtgemäuer im historischen Zentrums „La Lonja“ zunächst den relaxten Spirit von South Beach eingehaucht. Nun unterzog das mallorquinische Architekturbüro OHLAB 22 der insgesamt 51 Zimmer einem gründlichen Facelift und ließ zeitgenössisches Großstadtflair in das altehrwürdige Gebäudekonglomerat einziehen – natürlich auch in die Badezimmer.

Überdimensionale Puzzles
„Das Puro hat den Wandel vom Boho-Chick zum urbanen Kosmopoliten vollzogen,” erklärt der Eigentümer Mats Wahlström die neue Ästhetik. In Zimmern wie Bädern dominiert seit dem Umbau eine gradlinige Gestaltung, die durch die Verwendung natürlicher und lokaler Materialien immer im Bezug zum Ort des Geschehens steht. Zum Einsatz kommen neben den traditionellen Kalksteinwänden der Insel vor allem Eichenholz, Beton, Hanfseile, Edelstahl, altes Leder, Leinen und Baumwolle.

Da das Hotel aus verschiedenen Gebäuden besteht – darunter eine alte Stadtvilla aus dem 18. Jahrhundert – hat jedes Zimmer einen komplett anderen Grundriss. OHLAB machte aus der Not eine Tugend und platzierte aufgrund ungewöhnlicher  Raumsituationen die Badewanne schon einmal zwischen eine Sitzecke und einen Treppenaufgang. Die lokalen Architekten fügten Zimmer und Badezimmer wie ein überdimensionales Puzzle zusammen. Auch wenn die Möblierung in weiten Teilen identisch ist, machen die unterschiedlichen Layouts der Räume den maßgeschneiderten Charme des Hotels aus.

Solitäre zum Plantschen
Während in den Bädern ein einheitlich cleaner Look, geprägt von Wänden und Waschtischen aus Beton, Spritzschutzscheiben aus Glas sowie Armaturen aus Edelstahl herrscht, setzen freigelegte Mauerwerksbögen oder traditionelle Mandalatüren Akzente voller Patina und Wärme.

Das Bad tritt außerdem als Stimmungsheber in Interaktion mit dem restlichen Zimmer. Oder wie OHLAB es selbst beschreiben: „Ein wichtiger Fokus war für uns das Bad als Ort des Vergnügens zu konzipieren. Großzügig und in die Zimmer integriert – mit geräumigen und skulpturalen freistehenden Badewannen, die wie ein Möbelstück auch im Zimmer stehen können.“

(Sandra Piske)

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